Apr 03 2012

Weitere Schlankmacher

Schlankmacher - Frucht Avocado

Schlankmacher Avocado

Die Avocado ist ein richtiger Schlankmacher. Sie hat zwar viele Kohlenhydrate, doch sind diese von spezieller Art. Die sogenannte Manno-Heptulose, eine Glukoseart mit einem speziellen Vorzug. Sie hebt den Insulinspiegel nicht an, sondern schwächt ihn eher ab. Außerdem hebt diese Kohlenhydratart den Blutzuckerspiegel an, sodass der oft verhängnisvolle Heißhunger auf Süßes nicht entsteht. Für Diabetiker ist diese Frucht allerdings weniger geeignet.

Zum Abspecken ist die Avocado jedoch ideal.  Sie ist sehr nahrhaft und reich an hochwertigen Fettsäuren. Sie hat mit sehr großem Abstand den höchsten Fettgehalt aller bekannten Obst- und Gemüsearten. Das Fruchtfleisch wird roh gegessen, solange es sich durch Oxydation noch nicht grau oder bräunlich verfärbt hat. Mit einer Gabel zu Mus zerdrückte Avocado muss daher mit Zitronensaft beträufelt werden.  Es schmeckt pur oder leicht gesalzen und gepfeffert als Brotbelag.

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Ballaststoffe machen schalnk

Ballaststoffe im allgemeinen sind weitgehend unverdauliche Nahrungsbestandteile, meist Polysaccharide, also Kohlenhydrate, die vorwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen. Sie können im Dünndarm nicht zerlegt und vom Stoffwechsel daher nicht direkt aufgenommen werden. Ein Großteil der Ballaststoffe wird jedoch im Dickdarm zum Teil durch die Mikroorganismen fermentiert und unter anderem in kurzkettige Fettsäuren umgewandelt und dadurch für den Körper aufnahmefähig und verwertbar gemacht. Der Teil der Ballaststoffe, der im Dickdarm durch die Mikroflora nicht fermentiert, folglich auch nicht vom Körper aufgenommen wird, kann physiologisch wirksam werden durch sein Wasserbindungsvermögen, die Fähigkeit Gifte (Toxine) und Gallensalze zu binden.

Diese Schlankmacher kommen unter anderem in Getreide, Obst, allen Gemüsearten, Hülsenfrüchten, Nüssen, Kernen und Samen und in geringen Mengen in Milch vor. Man unterscheidet zwischen wasserlöslichen Ballaststoffen (wie Johannisbrotkernmehl, Guar, Pektin und Dextrine) und wasserunlöslichen, der Cellulose.

Der Darm scheidet solche Ballaststoffe rasch über den Darm wieder aus, mit einem sehr großen Anteil der Darmbakterien. Der Stuhl hat somit eine wässrige und fettähnliche Konsistenz. Bei einer Mahlzeit mit viel Kohl und Kartoffeln erhöht sich das Gewicht des Stuhls innerhalb weniger Stunden um 70 Prozent, mit erheblichen Mengen an Fett.

Mit einer empfohlenen täglichen Aufnahme von lediglich 35 bis 40 Gramm Ballaststoffen ist die gesamte Passage durch den Darm wesentlich kürzer und der Stuhl hat ein ideales Gewicht von ungefähr 160 bis 200 Gramm.  Ballaststoffe können bis zum 100-fachen ihres Eigengewichtes an Wasser binden. Es ist daher vor allem bei separater Aufnahme von Ballaststoffen wie Leinsamen oder Weizenkleie sehr wichtig, ausreichend Flüssigkeit zu trinken, da der Verdauungsbrei im Darm sonst auf Grund von Wassermangel verhärtet und eine Verstopfung begünstigt statt ihr entgegenzuwirken.

Aus ballaststoffreicher Nahrung werden die Kohlenhydrate im Darm langsamer aufgenommen, dadurch kommt es zu einem geringeren Blutzuckeranstieg nach dem Essen. Das ist ein Grund, dass vor allem Diabetikern empfohlen wird, sich ballaststoffreich zu ernähren.Die Erkenntnis, dass eine ballaststoffreiche Ernährung vielen Krankheiten vorbeugt, ist inzwischen mehrfach belegt. Die Gefahr von Darmkrebs etwa nimmt stark ab, auch koronare Herzkrankheiten.

Allerdings ist ein zuviel an Ballaststoffen nicht ratsam. Die Stuhlmasse kann sich enorm vergrößern und die Darmpassage so beschleunigt werden, dass der Darmschleimhaut keine Zeit mehr bleibt, wichtige Nährstoffe aus dem Nahrungsbrei aufzunehmen. Wenn man viel Obst, Salat, Rohkost oder Gemüse verzehrt, sollte man nicht zusätzlich viel Vollkornprodukte essen. Zum Krabbencocktail oder Rohkostplatte empfiehlt sich daher eher, ein paar Scheiben Baguette zu verzehren oder – während einer Abnehmphase – besser ganz darauf verzichten.

Eisen ist für‘s Schlankwerden wichtig!

Der Schlankmacher Eisen ist ein essentielles Spurenelement vor allem für die Bildung des Hämoglobins, dem roten Farbstoff im Blut. Es sorgt so für den Transport und die Speicherung von Sauerstoff, ohne den in den Mitochondrien, den Brennkammern der Zellen, überhaupt kein Fett in Energie umgewandelt werden kann. So wie ein Mangel an Carnitin oder Eiweißen viele Menschen dick machen, kann auch ein Mangel an Eisen zu Fettleibigkeit führen.

Menschen, die sich vorwiegend von Mikrowellen, Kantinen und Imbissgerichten ernähren, leiden häufig an Eisenmangel. Im Rückenmark befindet sich zwar genug Sauerstoff, aber es steht nicht genug Eisen für den Transport zu den Zellen zur Verfügung. Bei Eisenmangel funktioniert zwar die Zellatmung in den Mitochondrien im Prinzip ungehindert, sie nimmt jedoch enorm ab und so sinkt dann auch die Fettverbrennung um nahezu 70 Prozent, obwohl ausreichend Fett da ist, um verbrannt zu werden, und Carnitin ebenfalls, um das Fett in die Brennkammern zu schleusen.

Auch wenn Eisen auf der Erde und in der Erdkruste am meisten vorhanden ist, leiden viele Menschen an Eisenmangel. Das kann mehrere Gründe haben:

  • Eisen braucht ähnlich dem Kalzium oder Eiweiß viel Magensäure. Nur dann kann es in seine bioaktiven Ionen (el. gel. Atomteilchen) aufgespalten werden.
  • Vitamin C-Mangel in der Nahrung kann Eisenmangel verursachen. Es ist für die Eisenaufnahme im Körper eminent wichtig, ohne Vitamin C wird Eisen ungenutzt ausgeschieden.
  • Eisenarme Alltagskost wie ausgelaugte Fertiggerichte, Kuchen und Süßigkeiten.
  • Frauen verlieren in der Monatsregel sehr viel Eisen.

Abspecken mit Taurin

Ebenfalls ein guter Schlankmacher: Taurin oder 2-Aminoethansulfonsäure ist eine organische Säure mit einer Aminogruppe und wird deshalb oft als Aminosäure bezeichnet – es handelt sich jedoch um eine Aminosulfonsäure. Es ist ein Abbauprodukt der Aminosäuren und Eiweißbausteinen Cystein und Methionin. Taurin ist eine wasserlösliche, weiße, kristalline Substanz, die in hoher Konzentration in den Muskelzellen, speziell im Herzmuskel, angereichert ist. Es ist sehr stark an der Herstellung von Gallensäure beteiligt und trägt damit zu einer gesunden Fett- und Cholesterinverwertung bei.

Mit der Nahrung nehmen wir die schwefelhaltigen Eiweißbausteine Methionin und Cystien auf und bauen diese im Stoffwechsel zu Taurin ab, das sich dann nicht nur im Muskelgewebe konzentriert, wo er Verbrennungsvorgänge mit beeinflusst. Dieser Biostoff strömt auch in die Hirnanhangdrüse, die einen großem Teil der fettfreisetzenden Stresshormone, den nächtlichen Schlankmacher der Natur, produziert.

Ohne Taurin geht nachts in Punkto Lipolyse wenig. Verschenkte Stunden, denn nichts ist angenehmer, als während des Schlafen abzuspecken. Fertiges Taurin ist enthalten in Muscheln, Lammfleisch, Meeresfisch, magerem Fleisch, Milch, Getreide und in Soja. Auch Nüsse enthalten viel Taurin

Linolsäure, das wichtige Fett

Linolsäure ist ein chemischer Bestandteil vieler Triglyzeride, die Hauptanteil der natürlichen Fette und Öle sind. Distelöl hat den höchsten Linolsäuregehalt aller Pflanzenöle (ca. 55–81 %), Sonnenblumenöl (20–75 %), Sojaöl (49-57%), Maiskeimöl (34-62%). Dem gegenüber steht Olivenöl mit nur 3–20 % Linolsäureanteil.

Schlankmacher Linolsäure ist nicht nur ein regelmäßiger Bestandteil der menschlichen Haut und für die Regulierung des Wasserhaushalts eine entscheidend wichtige epidermale Barriere, sie sorgt auch dafür, dass sich unsere Darmschleimhaut gut ausbildet und dadurch bei der Verdauung viel Nahrungsfett zurückhält. Sie senkt damit die Cholesterin- und andere Blutfettwerte.

Linolsäure ist Bestandteil der Zellmembranen und verhindert, dass diese austrocknen, wodurch wiederum keine fettauflösenden Stresshormone an den Rezeptoren der Zellwände andocken können.

Abspeckhilfe Cholin

Cholin ist ein einwertiger Alkohol, dessen ehemalige Bezeichnung auch Vitamin B4 war. Unter anderem dient Cholin als sogenannter Emulgator, denn Fett kann in einer wässrigen Lösung wie Blut nicht gelöst werden. Es würde sich sofort an den Gefäßwänden ablagern.

In der Leber werden die Fettmoleküle in eiweiß- und cholinhaltigen Hüllen gebunden. Nur auf diese Weise können sie die Leber verlassen und zur Verbrennung in Muskelzellen oder zum Einlagern in Fettzellen transportiert werden.
Als einwertiger Alkohol ist Cholin einer jener Stoffe, die das Cholesterin dünnflüssig machen. Daneben befreit es aber auch das für die Fettverbrennung so wichtige Carnitin aus der Leber. Dass dicke Menschen eventuell zu wenig Carnitin im Blut haben, kann auch an einem Cholimangel liegen.

Man findet Cholin vorwiegend in Leber, Eigelb, Muskelfleisch, Blumenkohl und in allen Soja- und Tofu-Produkten.

Abspeckelement Magnesium

Magnesium ist als Bestanteils des grünen Farbstoffes Chlorophyll in allen pflanzlichen Zellen enthalten.zu etwa zwei Prozent enthalten. Dort bildet es das Zentralatom des Chlorophylls. Pflanzen verwelken bei Magnesiummangel. Da Magnesium ist für alle Organismen unentbehrlich und gehört zu den essentiellen Stoffen. Magnesium muss daher dem Körper täglich in ausreichender Menge zugeführt werden.

Der Schlankmacher Magnesium ist an ca. 300 Enzymreaktionen als Enzymbestandteil oder Coenzym beteiligt, so auch daran, wenn es darum geht, Fettmoleküle aus der Fettzelle ins Blust zu schleusen. Dies geschieht, wie bereits erwähnt, durch die cAMPs (cyclisches Adenosin-Monophosphat). Die sind vom Magnesium abhängig und können bei Mangel dieses Elementes nicht ausreichend gebildet erden. Wenn dies der Fall ist, können alle Vorraussetzungen für einen effizienten Fettabbau gegeben sein, trotzdem ist das Abnehmen blockiert, weil ein einziger Vitalstoff nicht ausreichend vorhanden ist. Es verhält sich also nicht anders, als wenn andere Vitalstoffe wie Eisen, Carnitin oder Vitamin C fehlt.

Auch dies verdeutlicht, dass es fast niemals einzelne Substanzen sind, die fehlen, sondern deren Kombination im jeweils richtigen Verhältnis.

Auch im Zentrum der Fettverbrennung, in den Mitochondrien der Zellen, spielt Magnesium eine bedeutende Rolle. Es unterstützt außerdem die lipolytische Wirkung vieler anderer Vitalstoffe. Enthalten ist Magnesium in allen grünen Pflanzen, insbesondere aber in grünen Blattgemüsen und -salat. Auch alle Vollkornprodukte, Nüsse, Samen und Kerne sind reich an Magnesium. Bei der Herstellung von hellem Mehl gehen durch die Abtrennung der Keimlinge etwas achtzig Prozent an Magnesium verloren. Chronisch dicke Menschen, die sich vorwiegend von hellen Mehlprodukten, Fettem und Süßem ernähren, leiden häufig unter Magnesiummangel. Fleisch, Fisch, Geflügel aber auch Milch und Käse dagegen sind arm an Magnesium. Gleiches gilt für Früchte (Bananen ausgenommen).

Quelle: Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Avocado

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