Apr 04 2012

Warum Nahrungsergänzungsmittel

Nicht jede Nahrungsergänzung taugt etwas

Nahrungsergänzungen werden immer wichtiger, aber längst nicht jedes Nahrungsergänzungssmittel zeigt Wirkung und sind mitunter der Gesundheit sogar abträglich. Ddaher ist Information in diesem Bereich besonders wichtig.

In der heutigen Zeit kommt man ohne Nahrungsergänzungsmittel kaum noch aus. Wenn auch der moderne westliche Mensch überernährt ist, was die Kalorien aus Kohlenhydraten angeht, so ist er jedoch mangelernährt, was die Vitalstoffe anbelangt. Dabei sind Vitamine und Mineralien lebensnotwendig. Mangelkrankheiten wie Skorbut oder Beriberi sind lebensbedrohlich.

Die bei der „deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlenen Dosierungen für Vitamine und Co gehen völlig an der Sache vorbei. Während die DGE beispielsweise 12 IE Vitamin E empfiehlt, rät die renommierte Berkeley Universität längst zu 200 bis 800 IE Vitamin E täglich. Das Beispiel Vitamin C wurde auf der vorherigen Seite ausführlich behandelt. Lange Zeit wusste man praktisch nichts über die tatsächlichen Funktionen von Vitaminen, Mineralstoffen, Polyphenolen, Carotinoiden usw. und auch heute gehört ihre überlebenswichtige Bedeutung längst nicht zum Allgemeinwissen, vielmehr überwiegen vielfach Vorurteile, beziehungsweise werden solche geschürt. Dabei bietet die orthomolekulare Medizin längst wissenschaftlich untermauerte Fakten. Zwischenzeitlich kann man nachweisen, dass meist chronisch verlaufende Krankheiten wie Arteriosklerose, MCS, Allergien, Herzinfarkte bis hin zu Krebs durch einen Jahre, Jahrzehnte oder lebenslangen Mangel an Mikronährstoffen entstehen.

 

 

 

 

Lassen Sie sich nicht einreden, wir könnten uns mit unserem Nahrungsangebot noch ausgewogen ernähren. Das war schon nicht mehr der Fall, als jeder von uns geboren wurde. Der allgemeine Gesundheitszustand hierzulande spricht Bände. Wissenschaftliche Studien werden ignoriert und erweist sich bei genauerem Hinsehen als Vorbote einer grundlegenden gesellschaftlicher Veränderung. Das hat vor allem die Pharmaindustrie erkannt und versucht über unzählige Mietmäuler mit einem Dr. oder Prof. vor dem Namen Vitamine und Co in Verruf zu bringe und tischen uns den widersprüchlichsten Blödsinn auf. So versuchen sie krampfhaft, Nahrungsergänzungsmittel zu Medikamenten zu erklären und warnt vor (nicht vorhandenen) Nebenwirkungen. Denn als Medikament wären hochdosierte Mikronährstoffe zulassungspflichtig und faktisch weg vom Markt. An dem Märchen, eine ausgewogene Ernährung würde den Menschen ausreichend versorgen, wird aus gutem Grund krampfhaft festgehalten. Denn verlängertes Leben betrifft nicht nur die Pharmaindustrie, sondern den gesamten medizinischen Komplex, und das ist der größte Arbeitgeber der Bundesrepublik. Wenn deren Milliardenumsatz um 20 Prozent zurückgeht, weil die Bevölkerung weniger krank ist, bricht ein ganzes System zusammen. Wenn die Menschen länger leben und weniger krank sind, werden nicht nur weniger Medikamente verkauft, es ist auch eine Horrorvorstellung für die Rentenversicherung, außerdem steigt die Arbeitslosigkeit.

Das Lebensmittellabor Karlsruhe hat längst bewiesen, dass den Nahrungsmittel die Nährstoffe zum größten Teil abhanden gekommen sind. Aber das verschweigt man lieber. Für Kenner der Situation bekommen die Argumente der Verantwortlichen immer mehr die Qualität von Büttenreden.

Ja zur Nahrungsergänzung – aber zur richtigen!

Über die Bioverfügbarkeit von Vitaminen und Mineralstoffen

Es liegt also auf der Hand, wenn man gesund leben, ein hohes Alter erreichen und dabei fit und agil bleiben  möchte, kommt man um ergänzende Nahrung nicht herum. Und dabei darf man auf keinen Fall warten, bis man alt und grau ist. Denn ist ein Organ erst einmal geschädigt, sind sie kaum noch zu reparieren. Das schlimme daran ist, dass man die ersten Anzeichen oft nicht merkt und die Krankheit trifft einen dann wie ein Blitz aus heiterem Himmel.

Nun werden im Handel Vitamine und Mineralien in den verschiedensten Formen angeboten. Davon sind 90 Prozent wertlos. All diese Produkte, die man überwiegend in Supermärkten bekommt, können ihnen am Beispiel von Mineralstoffen allenfalls von Nutzen sein, wenn Sie diese zu Pulver zermahlen und damit Ihre Tomaten oder Ihren Salat düngen. Die Pflanzen könnten diese dann in eine organische Form verwandeln. Erst in dieser Form können sie von Ihrem Körper aufgenommen werden, sind sie bioverfügbar.

Es gibt drei Arten von mineralischen Nahrungsergänzungsmitteln, wobei leider die am beliebtesten ist, die vom Körper am wenigsten aufgenommen wird. Die meisten Mineralien werden in rein metallischer Form verkauft. Zum Beispiel 1.000 mg Calcium, enthalten in Calciumkarbonat. Calcium ist hier an ein Karbonat-Molekül gebunden. Der Calciumanteil liegt jedoch nur bei 48 Prozent, also ein Anteil von lediglich 480 mg. Beide Teile zusammen bilden das metallische Präparat. Das metallische Calcium ist zwar für Pflanzen zu 100% bioverfügbar, für den menschlichen Körper aber nur zu 3 bis 5 Prozent. Das heißt, von den 1.000 mg steht dem Körper gerade mal zwischen 14,4 und 24 mg zur Verfügung. Also so gut wie gar nichts. Der Verkäufer sagt Ihnen das bestimmt nicht und es steht auch nicht auf dem Etikett.

Es von der Natur so angelegt, dass Pflanzen metallische Mineralien mit dem Wasser aus dem Boden aufnehmen, die mit Kohlenstoff aus der Luft (aus Kohlendioxid) eine Verbindung eingehen. Die Pflanzen verwandeln dann die metallische Form der Mineralien in ein oraganisches Molekül auf Kohlenstoffbasis. Das ist dann zu 98 Prozent für den menschlichen Körper bioverfügbar.

Die zweite Methode nennt man Ummantelung. Es handelt sich dabei um ein metallisches Mineral, das von einem Protein und einem Zuckermolekül umhüllt ist. Es bekommt gewissermaßen ein neues Äußeres. Etwa wie der bekannte Wolf im Schafspelz. Es handelt sich zwar um ein metallisches Mineral, durch die Proteinumhüllung wird dem Versauungstrakt jedoch Eiweiß vorgegaukelt und wird so über die Darmwand zu 50 Prozent absorbiert. Über die Blutbahn gelangt es dann in die Körperzellen . Das Mineral hat sich damit in der Zelle etabliert noch ehe das Protein aufgelöst wird.

Der beste Weg ist jedoch, wenn dem Körper Mineralien in kolloider, also in gallertartiger Form zugeführt wird. Und zwar in einer Lösung, sie können nur in einer Flüssigkeit aufgenommen werden. Sie sind so klein, dass 7.000 von ihnen der Größe eines roten Blutkörperchens entspricht. Zum Vergleich: Eine 1.000 mg-Tablette hätte die Größe unseres Planeten, dann wäre ein rotes Blutkörperchen etwa so groß wie ein Haus und ein kolloides Mineral wäre mit bloßem Auge kaum noch zu erkennen. Pflanzen zerkleinern diese Mineralien millionenfach. und wandelt anorganische Mineralien in organische Nährstoffe um. Aber woher nehmen wir die wichtigen Mineralien wenn nicht über Obst und Gemüse, die ja kaum noch was enthalten? Produkte aus Bioläden garantieren in der Regel lediglich die Unbeeinträchtigung durch Herbizide und Pestizide.

Industrielle Nahrung heute

Umweltverschmutzte und überdüngte Böden, Turbowachstum, ernten unreifer Früchte, konservierte, teilweise denaturierter Lebensmittel sowie lange Lagerung und lange Wege zum Endverbraucher sind nur einige Gründe, warum die Weite des Nahrungsmittelangebots nicht mit der Qualität einhergehen muss. Bei Untersuchungen an verschiedenen Gemüsen beispielsweise hat man festgestellt, dass der Gehalt an so genannten Vitalstoffen (wurde an anderer Stelle bereits beschrieben) stetig abgenommen hat. Umweltverschmutzungen von Boden und Luft, genetische Verarmung der Nutzpflanzen, Umweltgifte und Pflanzenschutzmittel vermindern zum Teil die Qualität unserer Lebensmittel. Gleichzeitig ernähren sich immer mehr Menschen einseitig und ungesund.

Retorte – Weg aus der Krise?

Ist die Retorte ein Weg aus der Krise - die heutigen NahrungsmittelNahrungsergänzungsmittel sollen die Lücke in unserer Ernährung schließen, einzelne Wirkstoffe werden in großer Menge künstlich nachgeahmt und hergestellt. Bei der Einnahme dieser hochkonzentrierten, chemisch reinen Präparate wird aber vergessen, dass unser Körper Vitalstoffe wie Vitamine und Mineralien immer nur in einer bestimmten Dosis aufnehmen und verarbeiten kann. Sind die Depots aufgefüllt, werden überschüssige Mengen ungenutzt wieder ausgeschieden oder an den falschen Stellen eingelagert.

Zudem werden meist weitere Vitalstoffe als Katalysatoren benötigt, um einen Wirkstoff erst für den Organismus verfügbar zu machen. Für die volle Leistungskraft benötigt unser Körper also nicht nur zwei oder drei chemisch reine Inhaltsstoffe, sondern die komplette natürlich gewachsene Vielfalt.

Der Vorteil von zu Beispiel auf Algen basierender Nahrungsmittel ist, dass sie natürlich gewachsen sind. Als reines Naturprodukt enthalten Spirulina, Chlorella, Lithothamnium und Haematococcus fast alle lebensnotwendigen Vitalstoffe in einer ausgewogenen Mischung. Die perfekte Vielfalt der Inhaltsstoffe lässt sich in keinem Labor der Welt nachbauen. Unsere Gesundheit beginnt in den Zellen. Täglich werden Millionen von Körperzellen durch neue ersetzt oder regeneriert. Für diesen Prozess und ihre allgemeine Versorgung verbrauchen die Zellen die Vitalstoffe in den Depots unseres Körpers. Kommen zur einseitigen Ernährung noch Stress, Umweltgifte oder körperliche Belastung hinzu, so sind diese Depots besonders schnell aufgebraucht. Werden sie nicht umgehend wieder aufgefüllt, erleidet unser Körper Mangel.

Brüchige Nägel und stumpfes kaputtes Haar sind als Mangelerscheinungen allgemein bekannt. Hautveränderungen, Allergien, Stoffwechsel und Verdauungsstörungen sowie körperliche und geistige Abgeschlagenheit, das heißt, funktionelle Störungen des Körpers drohen.

Auf den folgenden Seiten stellen wir einige Produkte, beziehungsweise Produktgruppen vor, die unseres Erachtens nach über eine optimale Bioverfügbarkeit verfügen.

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