Apr 21 2012

Süßes Blut und der Typ-2-Diabetes

Typ-2-Diabetes

Inzwischen sind 6,5 Millionen Menschen mit Diabetes bekannt (ohne die Dunkelziffer)

Süßes Blut rächt sich bitter – der Typ-2-Diabetes im Vormarsch

Die Ernährungssytuation in Deutschland sieht ziemlich düster aus: 50 Prozent der Frauen und 67 Prozent der Männer sind hierzulande übergewichtig. Dazu kommen etwa drei Millionen Kinder.  In Deutschland sind mittlerweile 6,5 Millionen (Alters-)Diabetiker bekannt und viele wissen nicht, dass sie welche haben, die Dunkelziffer beträgt 1,5 Millionen. Das ergibt etwa 8 Millionen Diabetesfälle. 20 bis 30 Millionen Menschen haben einen Prädiabetes (Metabolisches Syndrom) und wissen es nicht.

Mögliche Ursachen für diese Entwicklung sind mangelnde Bewegung, geringe Muskelmasse, falsche Lebensmittelauswahl, Crashdiäten mit Jojo-Effekt, auch genetische Veranlagung sowie eine falsche Erziehung und Stoffwechselerkrankungen. Überdies waren die bisherigen Ernährungsempfehlungen schlichtweg falsch. Zur Bekämpfung von Übergewicht wurde (und wird auch noch) empfohlen: 50 bis 60 Energieprozent aus Kohlenhydraten, maximal 30 Prozent aus Fetten und lediglich 10 bis 15 Prouzent aus Eiweißen.

Die Folge war eine Fettphobie, der Fettanteil in der Ernährung ist gesunken, eine Anti-Fettwelle erklärte Fett als Übeltäter aller ernährungsbedingter Krankheiten und die Industrie reagierte fettarmen und fettfreien Produkten. Die Lightprodukte waren der Renner. Doch das hatte alles nichts gebracht. Es gab (und gibt) immer mehr Übergewichtige, immer mehr Menschen mit Diabetes, immer mehr Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und immer mehr übergewichtige Kinder.

Wie lebten unsere Vorfahren?

Eine kleine Exkursion ind die Steinzeit zeigt, dass unsere Ahnen etwa 120.000 Generationen als Jäger und Sammler lebten, seit 500 Generationen betrieben sie Ackerbau und Vihzucht, 10 Generationen sind seit der industriellen Revolution vergangen und gerade mal 1 Generation leben wir im Computerzeitalte. Aber unsere Genetik hat sich in den letzten 40.000 Jahren nicht verändert.

Der Speiseplan unserer Vorfahren bestand aus Gemüse, Wurzeln, Beeren, Kräutern, Nüssen, Samen, Fisch und Wildfleisch. 40 bis 50 Prozent der täglichen Ernährung waren wertvolle Fette, 30 des Ernährungsplans waren hochwertige Eiweiße und lediglich zu etwa 20, maximal 30 Prozent bestand die Energieversorgung aus Kohlenhydraten. Damals gab es kein Übergewicht, Diabetes kannte man nicht und auch Arteriosklerose war nicht existent.

Mastmittel Kohlenhydrate

Je mehr Kohlenhydrate wir essen, desto mehr Insulin wird produziert und zuviel Insulin im Blutkreislauf hat entscheidende Nachteile. Es hemmt nicht nur den Fettabbau in den Fett- und Muskelzellen, es fördert zudem den Fetteinbau in das Fettgewebe. Es ist sozusagen ein Masthormon und dass es bestens funktioniert, zeigt die Schweinemast. Doch zuviel Kohlenhydrate machen nicht nur hungrig und dick, sie machen auch krank.

Zu viele Kohlenhydrate erhöhen das Risko, an einer Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken oder einer Schwangerschftsdiabetes oder einem Herzinfakt. Sie fürheren zu einem Absinken des (guten) HDL-Cholesterins und zu einem Anstieg der Triglyceridwerte im Blut. Zudem machen sie das (böse) LDL-Cholesterin kleiner und somit aggresiver (atherogener). Darüber hinaus hat sich eine Ernährung mit hoher Kohlenhydratzufuhr und Blutzuckerwirkung als erhötes Risiko für Magen-, Darm-,Brust-, Prostata- und Bauspeicheldrüsenkrebs herausgestellt.

Die Ernährung nach der LOGI-Methode reduziert den Kohlenhydratanteil der Kost und hilft, Zivilisationskrankheiten und Übergewicht zu verhindern.

Quelle: Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Diabetes_mellitus

 

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