Apr 02 2012

Schlankmacher Stresshormone

Stresshormone: Im Schlaf abnehmen mit Stresshormonen

Abnehmen im Schlaf mit dem Stresshormon Somatropin

Die verschiedenen Stresshormone

Eine der wichtigsten Erkenntnisse der modernen Wissenschaft ist, dass fast alles, was in unserem Körper passiert, durch Eiweiße gesteuert wird. Alle anderen Vitalstoffe (Vitamine, Mineralien und Spurenelemente) sind lediglich Hilfsstoffe, die die Herstellung von Proteinen und deren Arbeit erst ermöglichen. Das Triglyzeride-Fett ist im Prinzip nur Heizmaterial, das im Organismus hin und her transportiert,  eingelagert, wieder aus den Depots geholt und schließlich zu Energie verheizt wird. Organisiert wird das Ganze von Proteinen, zum Beispiel den Stresshormonen.

Abnehmen mit Stresshormonen - Das Wachstumshormon Somatotropin

Bädenrmodell des Wachstumshormons Somatotropin (Vorderansicht und Draufsicht)

Abgesehen vom Cortisol bestehende alle diese Hormone aus Eiweiß.

  • Cortisol, auch Hydrocortison (nicht zu verwechseln mit Cortison, der inaktivierten Form des Cortisol), ist ein Hormon , das in der Nebennierenrinde gebildet wird, entsteht aus Cholesterin. Es fördert die lipolytische Wirkung des Adrenalins und Noradrenalins. Außerdem ist es verantwortlich für die Freisetzung des weiter unten beschriebenen ACTHs. Cortisol ist für den Menschen lebensnotwendig.
  • Adrenalin wird im Nebennierenmark produziert.  Als Stresshormon vermittelt es eine Steigerung der Herzfrequenz, einen Anstieg des Blutdrucks, eine Erweiterung der Bronchiolen (zur verbesserten Sauerstoffversorgung und damit verbesserten Verbrennung der Triglyzeride und macht uns zugleich wach und hochkonzentriert), eine schnelle Bereitstellung von Energiereserven durch Fettabbau (Lipolyse) sowie die Freisetzung und Biosynthese von Glucose. Es reguliert ebenso die Durchblutung und die Magen-Darm-Tätigkeit (Hemmung). Es ist außerdem verantwortlich für die Aktivierung der von den bereits beschriebenen G-Protein-gekoppelten Rezeptoren an der Außenseite der Fettzellenhülle.
  • Noradrenalin ist ein Neurotransmitter (Weitergabe der Signale über die Kontaktstellen der Nervenzellen) und wirkt ähnlich wie das Adrenalin, macht uns ebenfalls wach und hochkonzentriert und versetzt uns zusätzlich in eine leichte Euphorie. Mit Noradrenalin macht Stress einfach mehr Spaß als mit Adrenalin. Die Produktion von Noradrenalin erfolgt in den Nebennieren und im Nervensystem.
  • Wachstumshormone synthetisieren sich in der Hirnanhangdrüse und werden vor allem nachts ans Blut abgegeben. Das für den Menschen bedeutendste ist das Somatotropin. Es macht uns schlank, während wir schlafen
  • ACTH (Adrenocorticotropes Hormon): Die ACTH-Ausschüttung unterliegt einem zirkadianen Rhythmus, der keine Signale von der Außenwelt benötig, sodass die Konzentration am frühen Morgen am höchsten und am späten Abend am niedrigsten ist. Das Hormon fordert morgens beim Aufwachen Fett
  • moleküle aus den Speckpolstern an.
  • Schilddrüsenhormone spielen eine wichtige Rolle für den Energiestoffwechsel und das Wachstum einzelner Zellen und des Gesamtorganismus und sind somit zwingend lebensnotwendig. Sie wirken direkt und indirekt fettfreisetzend, indem sie andere Stresshormone aktivieren.

Stresshormone werden seit Jahrmillionen stets als Antwort auf jede Art von Belastung reaktiviert, damit sie Tiere wie Menschen bei Gefahr aufschrecken lassen, die Herzfrequenz und den Pulsschlag erhöhen, den Zellstoffwechsel ankurbeln und uns auf vielfache Weise abwehrbereit und leistungsfähig machen.

 Mit Wachstumshormonen abnehmen in Schlaf

Als einzige Ausnahme wirkt das Wachstumshormon aus der Hirnanhangdrüse nicht aufputschend. Es setzt nachts Fett frei und stellt so morgens beim Aufwachen Energie zur Verfügung. Dieser vielleicht wichtigster Abspeckmechanismus klappt bei vielen Erwachsenen aus Fründen einer oft katastrophalen Ernährun icht mehr.

Etwa 70 Minuten nach dem Einschlafen sekretiert die Hirnanhangdrüse große Mengen gespeicherten Wachstumhormons schubweise bis in die frühen Morgenstunden in die Blutbahn Dieses Hormon holt somit kontinuierlich die Triglyzeride aus den Fettzellen und sorgt so vor allem nachts für die Energieversorgung. Wachstumshormone spielen sowohl bei der Entstehung als auch beim Abbau von Übergewicht die Hauptrolle.

Menschen, die sich ungesund ernähren, produzieren etwa ab dem 35. Lebensjahr immer weniger Wachstumshormone. Einer der Gründe ist, dass deren Produktion für die Hirnanhangdrüse einen enormen Kraftakt bedeutet. Immerhin besteht das Wachstumshormon Somatrotropin aus 191 Aminosäure (Eiweißbausteine). Dieses mit Abstand größte und sperrigste Stresshormon kann nur synthetisiert werden, wenn der Drüse enorm viel Eiweiß zur Verfügung steht. Außerdem wird für die Produktion des Hormons sehr viel Vitamin B6 und ganz besonders viel Vitamin C benötigt.

Vitamin B6 (Pyridoxin) st vor allem in Leber, allen Nüssen, Keimen, Samen und Kernen enthalten, außerdem in Getreide, Naturreis, Fisch, Muskelfleisch, Geflügel, Bananen, Avocado, Spinat und in allen Soja und Tofu-Produkten. Vitamin C findet man reichlich in frischem Obst und Gemüse, hauptsächlich in schwarzen Johannisbeeren, Sanddornbeeren, Vogelbeere, Kiwi, Erdbeeren, Orange, Zitrone, Heidelbeeren und vielen Gemüsen, vorrangig in Petersilie, Grünkohl, Rosenkohl, Paprika, Brokkoli und Spinat.

Noch mehr als ein Mangel an den Vitaminen C und B6 lässt zu wenig Eiweiß den nächtlichen Strom von schlankmachenden Wachstumshormonen versiegen. Es gibt dicke Menschen, die fast kein Wachstumshormon mehr produzieren. Da ja auch die anderen fettfreisetzenden Stresshormone aus reinsten Eiweißen bestehen, stehen dann die Chancen fürs Abspecken besonders schlecht.

 

Quellen:

Wikipedia Stresshormone https://de.wikipedia.org/wiki/Stresshormon

Wikipedia: Wachstumshormone https://de.wikipedia.org/wiki/Somatropin

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