Apr 03 2012

Schilddrüsenhormone machen gleichfalls schlank

Entstehung und Regelkreis der Schülddrüsenhormone

Der Regelkreis der Schilddrüsenhormone. Nach Klinke/Silbernagl: Lehrbuch der Physiologie S.482

Schilddrüsenhormone mit wichtiger Rolle

Schilddrüsenhormone spielen eine wichtige Rolle für den Energiestoffwechsel, das Wachstum einzelner Zellen und des Gesamtorganismus. Sie sind der Motor allen Lebens überhaupt und sind somit lebensnotwendig. Eine Schlüsselrolle zur Bildung von Schilddrüsenhormonen spielt dabei das TRF (Thyrotropin Relaesing Faktor). Es bildet sich im Hypotalamus, einer kleinen Drüse im Zwischenhirn. Es wandert dabei etwa zwei Zentimeter weiter zur Hirnanhangdrüse (Hypophyse), wo es das Thyrotropin in Gang zur tiefer gelegenen Schilddrüse setzt.

Thyrotropin oder Thyreotropin wird auch thyreotropes Hormon oder Thyreoidea-stimulierendes Hormon (TSH) genannt. Das Thyreotropin ist ein Hormon, das in den basophilen Zellen des Hypophysenvorderlappens produziert wird. Es wirkt stimulierend auf das Wachstum sowie auf die Jodaufnahme und die Schilddrüsenhormonproduktion der Schilddrüse.

Es veranlasst die Ausschüttung der eigentlichen Schilddrüsenhormone Thyroxin, bzw. dass bioaktive Form Trijodthyronin (T3). Dieses Molekül ist unverzichtbar um überschüssiges Fett loszuwerden. Denn T3 kurbelt den Stoffwechsel gewaltig an, ähnlich einem Auto, das unter Vollgas fährt und dabei besonders viel Sprit verbraucht. Bei übergewichtigen Menschen bedeutet das besonders viel Fett.

Doch das funktioniert nur, wenn die benötigte Rohstoffe in ausreichender Menge vorhanden sind, um T3 zu produzieren. Und dazu zählt Jod, aus dem das Molekül zu zwei Drittel besteht. Deshalb sollte man in der Küche nur jodiertes Speisesalz verwenden. Das andere Drittel ist der Eiweißbaustein Thyrosin, der kommt in pflanzlicher Kost ausreichend vor.

Unterscheidung der Schilddrüsenhormone

Es ist das wirksamste Hormon der Schilddrüse und übertrifft in seiner Wirksamkeit auch das zweite jodhaltige Schilddrüsenhormon Tetraiodthyronin (T4), auch Thyroxin oder Levothyroxin genannt, um das Drei- bis Fünffache. Die beiden jodhaltigen Schilddrüsenhormone unterscheiden sich nur in der Anzahl der gebundenen Jodatome, nämlich drei bei Triiodthyronin und vier bei Thyroxin T3 und T4 sind nach neuesten Erkenntnissen sogenannte Transkriptionsfaktoren der Gene der Zellkerne. Das heißt, so wie die beiden Vitamine A und D brauchen die Schilddrüsenhormone keine anderen Enzyme, um durch die Zellmembran in die Zellen zu gelangen, sondern sie marschieren sofort durch und stimulieren Schlankheitsgene zum Abbau von Fett aus den Fettzellen.

Leider sind diese Moleküle sehr einfach aufgebaut und zählen daher zu den Haupt-Angriffspunkten der freien Radikale, die im Blut ständig vorhanden sind. Viele Menschen werden nur daher übergewichtig, weil sie zu wenig Schilddrüsenhormone im Blut haben. Ärzte diagnostieren dann meistens eine Schilddrüsen-Unterfunktion und verordnen Jodtablettten oder im Extremfall Schilddrüsenhormone. Neu ist aber auch die Erkenntnis, dass die Schilddrüse zwar ihre Hormone in ausreichender Menge ihre Hormone ins Blut freisetzt, diese aber im Blut zerstört werden und nur etwa zwanzig Prozent der Schilddrüsenhormone erreichen ihr eigentliches Ziel.

Hier hilft das Allround-Mittel Vitamin C. Es bindet freie Radikale im Blut und scheidet es aus. Vitamin C und Jod sind also wichtige Vitalstoffe zu einer Bikinifigur.

Quelle: Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Schilddr%C3%BCsenhormone

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