Apr 16 2012

Gewichtsreduktion (nicht nur) im Fitnessbereich

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Jojo-Effekt auch bei der sportlichen Gewichtsreduktion

Viele Diätversuche enden oft in Frustration als in einer kleineren Konfektionsgröße. Schnell hat man die verloren Pfunde wieder auf der Hüfte und meist noch mehr als vor der Diät. Der allseits bekannte Jojo-Effekt lässt grüßen. Doch nur die Kombination aus Bewegung und der richtigen Ernährung führt auf Dauer zur angestrebten Traumfigur. Wer Fett verbrennen will braucht dazu Muskulatur, um Sport kommt man also nicht herum. Dazu gehört zusätzlich eine entsprechende Ernährung. Mit hungern hat dies absolut nichts zu tun. Aber das haben wir ja bereits mehrfach erörtert.

 

Abnehmen spielt gerade im Sport eine wichtige Rolle. Während man beim Aussehen noch das eine oder andere Pfund tolerieren kann, ist es im sportlichen Bereich eher hinderlich, zusätzliches Gewicht an Körperfett mit sich herumzuschleppen. Was besonders im Kampfsport unerwünscht ist, kommt man doch hier sehr schnell in eine ungünstigere Gewichtsklasse.

Eiweiße spielen beim Gewichtsabbau eine herausragende Rolle

Beim Abnehmen spielt Eiweiß eine herausragende Rolle. Es ist ein wichtiger Baustoff für die zur Gewichtsabnahme benötigte Muskulatur und es fördert nicht nur ein straffes Bindegewewbe und schöne Haut und Haare, es wichtiger Faktor für den Stoffwechsel. Es erhöht auch den Stoffwechsel um etwa 20 Prozent. Kohlenhydrate und Fette schaffen da gerade mal vier Prozent. Eiweißreiche und fettarme Nahrungsmittel sind daher zu bervorzugen. Eine eiweißreiche Kost wirkt einem Muskelabbau entgegen und verhilft zu einer knackigen Figur.

Oder anders herum, jeweniger Muskeln ein Mensch hat, um so träger wird der Stoffwechsel und um so weniger Fett wird verbrannt. Dabei brauchen Sie aber nicht gleich zu einem Muskelprotz werden, die Muskulatur muss aber ausreichend sein. Als Sportler sollten jedoch auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen, denn oft reicht eine Zufuhr an Eiweiße bei hohem Leistungsbedaf über die normale Nahrung nicht hinaus.  Es sollten jedoch hochwertige und gleichzeitig leicht verdauliche Eiweiße  sein wie Eiweißpulver, als Shake oder als Quarkspeise.

Die Rolle der Kohlenhydrate beim Abnehmen

Sollten die Pölsterchen sich als hartnäckiger als gedacht zeigen, so bedarf es neben einer negativen Energiebilanz zusätzlich einer Einsparung von Kohlenhydraten. Kohlenhydrate sorgen für die Ausschüttung des Hormons Insulin, denn das öffnet die Fettzellen und begünstigt somit die Einlagerung von Fett an Hüften, Beinen und Po. Ganz besonders einfache Kohlenhydrate aus Zucker und Weißmehl sollten komplett aus dem Speiseplan verschwinden und gegen Vollkornprodukte ausgetauscht werden. Ein konstanter Blutzuckerspiegel verhindert zudem Heißhungerattacken. Zum Frühstück und bei Leistungssportlern nach dem Training sind sie jedoch wichtig um die Glukosespeicher wieder aufzufüllen. Über den Tag verteilt sollte die Aufnahme von Kohlenhydrate jedoch immer weiter reduziert werden (zum Mittagessen weniger und am Abend keine mehr).

Fette, was bewirken sie?

Die sollten bei einer Gewichtsreduktion möglichst sparsam verwendet werden. Vorzuziehen sind jene Fette mit  mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Gesättigte und gehärtete (Transfettsäuren) sind zumindest bei einer Gewichtsreduktion zu vermeiden. Letztere sollten überhaupt gänzlich vom Speiseplan verschwinden, denn die machen nicht nur dick, sondern obendrein noch krank. Dazu zälen Pommes und Chips, Schololade und ganz besonders Magarine und zwar jede, auch solche, die mit ungesättigten Fettsäuren angereichert sind, die Transfette bleiben dennoch.

Die lebensnotwendigen Omega 3 Fettsäuren sollten jedoch auf keinen Fall fehlen. Die findet man in Kaltwasserfischen und Nüssen (keine Erdnüsse, denn das sind keine Nüsse). Eine besondere Form der Fettsäuren sind die sogenannten konjugierten Fettsäuren, die CLA´s. Diese haben einen besonderen Einfluss auf die Körperzusammensetzung. Das bestätigen wissenschaftliche Studien. Sie unterstützen die Fettverbrennung und fördern gleichzeitig das Muskelwachstum.

L-Carnitin

Wie bereits mehrfach erwähnt, spielt L-Carnitin eine besondere Rolle im Fettstoffwechsel, denn sie schleußen das Triglyceride Fett vom Blut in die Mitochondrien, den Kraftwerken der Zellen, wo diese zu Energie verbrannt werden. Carnitin bildet sich aus den beiden Aminosäuren Lysin und Methionin. Es ist in einigen Lebensmitteln vorhanden. Wenn das Trainingsziel Gewichtsreduktion ist, kann L-Carnitin eine sinnvolle und effektive Ergänzung sein.Spezielle Fatburner und Kalorienblocker können diesen Vorgang unterstützen.

Fatburner und Carboblocker

Sogenannte Fatburner lassen die Pfunde schmelzen. Es ist jedoch darauf zu achten, dass es sich dabei um natürliche Rohstoffe handelt. Das sind vor allem Grüntee-Extrakt, Bitterorangen-Extrakt und Ingwer-Extrakt. Die bringen die Fettverbrennung ordentlich in Schwung, indem sie Körpertemperatur durch verbesserte Wärmeproduktion und verbessern so den Stoffwechsel.

Die Inhaltsstoffe von Carbblockern verringern die Aufnahme komplexer, langkettiger Kohlenhydraten. Somit wird weniger Insulin ausgeschüttet und der Körper muss für seine Energiegewinnung mehr Fett aus den Fettreserven abzweigen. Carbblocker unterstützen eine Kohlenhydratreduzierte Diät.

 

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