Apr 02 2012

Eiweiß für die schlanke Linie

Es ist nicht das Fett, das dick macht, sondern zu wenig Eiweiße im Blut und Gewebe. Eiweiß gilt als bedeutender Schlankmacher

Es ist nicht das Fett, das dick macht, sondern zu wenig Eiweiße im Blut und Gewebe. Eiweiß gilt als bedeutender Schlankmacher

Nicht Fett macht dick, sondern zu wenig Eiweiß

Es ist zu wenig Eiweiß in Blut und Gewebe, das vorrangig dick macht und nicht das Fett. Vom Arzt gemessene Blutwerte geben jedoch nur die momentanen Werte und nur unzulänglich an. Sie sind daher nur wenig aussagefähig. Denn die Eiweißkonzentration im Blut ändert sich ständig, je nachdem was gerade gegessen wurde und wieviel Stress man momentan hat. Richtige verwertbare Ergebnisse bekommt man nur dann, wenn bei einem Krankenhausaufenthalt ständig gemessen wird. Und da klagen die Ärzte stets, bis zu 40 Prozent ihrer Patienten hätten miserable Eiweißwerte.

Dabei ist Eiweiß ein bedeutender Schlankmacher. Aber Vorsicht, mit viel Eiweiß ist nicht das Wagenrad große Schnitzel gemeint, das weit über den Tellerrand hinausragt. Mit solchen Eiweiß-Massen kann unser Körper überhaupt nichts anfangen. Viel Eiweiß ist bereits in pflanzlicher Kost vorhanden, in jedem Spinatblatt, in jeder Knolle, jedem Radieschen. In jedem Kohl ist eine gehörige Portion an Aminosäuren, den Eiweißbausteinen, vorhanden.

Auch eine gute Verwertung von Eiweiß ist wichtig

Nur wenn Eiweiß gut verwertet wird, macht es schlank. Dazu muss es gut verdaut werden und dazu benötigt es Pepsinhormone, von dem Menschen im vorgerückten Alter jedoch immer weniger produzieren. Tipp: zweimal täglich einen Esslöffel Soja-Lecitin aus dem Reformhaus einnehmen, das stimuliert die Produktion von Magensäure. Bei Menschen mit einer schwachen Bauspeicheldrüse hilft ein Pankreatin-Präparat. Auch Vitamin C sorgt als sogenannter Säurelocker für mehr Magensäure.

Bei ungenügender Eiweißverwertung werden im oberen Dünndarm Eiweiße nicht ausreichend in Aminosäuren zerlegt und halb verdaute Eiweiße beginnen im unteren Darmbereich zu faulen. Die Folgen sind einerseits Blähungen und Durchfall, zum anderen drängen zu große Eiweißbrocken durch den Darm ins Blut und werden dort von Immunkörpern als Eindringlinge bekämpft. Lebensmittelallergien sind die Folgen. Der Körper versucht, diese nutzlosen und gefährlichen Eiweiße (sogenannte Polyamine) über die Haut auszuscheiden und nässende Hauterscheinungen, Pickel, Pusteln und Ekzeme kommen dazu. Dem Körper fehlt schließlich das Eiweiß, um lebensnotwendige Stresshormone herzustellen. Der Tagesstress aber bleibt gleich und wir können ihn nicht mehr verkraften. Das Ergebnis: Unsere Speckpolster wachsen, Tag für Tag, Woche für Woche.

Daher Finger weg von diesen Lebensmittel: Zucker, alles Süße, süße Getränke, ausgelaugte Fertiggerichte, Mikrowellen-, Imbiss- und Kantinenkost, bzw. Dosengerichte, Nudeln, polierter Reis, Pommes frites, alle Kuchen, Torten, süßes Gebäck, alle Sorten von Chips, Fette Soßen, Dressings, Dips oder Mayonnaise. Diese Lebensmittel kann man als Schlankmacher betrachten: Salat, Rohkost, Gemüse, Käse Quark, Eier, Fisch und mageres Fleisch im Maßen, Schinken oder Geflügel. Obst, Vollkornprodukte, Milch, Joghurt, Buttermilch, Kefir und Dickmilch in Abnehmphasen nicht mehr nach dem Mittagessen.

Erst wenn ausreichend bioaktives Eiweiß vorhanden ist, werden die oft aufgequollenen Fettzellen verkleinert. Die Natur wünscht sich nichts mehr, als schlanke, überlebensfähige Geschöpfe. Unser gesamter Stoffwechsel ist darauf ausgerichtet, nicht zu viele Speckpolster anzusetzen. Diesen inneren Mechanismus müssen wir lediglich durch eine entsprechende Ernährung ankurbeln.

Quelle: Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Protein

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