Apr 29 2012

Der Typ 2-Diabetes, mit LOGI gegen die Zuckerkrankheit

Diabetes Typ 2 und die LOGI-Methode, hallo wach

Nur wenigen Diabetiker wissen überhaupt von ihrer Krankheit

Im Schnitt vergehen hierzulande etwa sieben Jahre, bis der Typ 2-Diabetes  erkannt wird. Etwa die Hälfte der an der Zuckerkrankheit erkrankten Menschen in Deutschland wissen überhaupt von ihrer Krankheit. Das ergab die sogenannte Kora-Studie.

In der Altersgruppe zwischen 55 und 74 Jahren wurde in rund einem drittel der Probanten eine auf die Zuckerkrankheit hinweisende Stoffwechselstörung festgestellt und 16 Prozent der Untersuchten hatten bereits einen ausgewachsenen Typ 2 Diabetes. Das alarmierende daran war jedoch, dass die Diagnose jeden zweiten vollkommen überraschend traf.

Bei Routineuntersuchungen, aber auch, wenn es konkret um Blutzuckertests geht, heißt es oft, dass der Patient morgens nüchtern zum Test kommen soll. Doch diese Tests allein können oft ziemlich trügerisch sein. Denn beim beginnenden Typ 2-Diabetiker sind zunächst lediglich die Werte nach den Mahlzeiten leicht erhöht. Eine Störung wird durch das bloße Messen des Nüchtern-Blutzuckers nicht erfasst.

Der orale Glucose-Toleranztest ist da wesentlich aussagekräftiger. Er gibt Auskunft darüber, wie ein „Zuckerstoß“ verkraftet wird. Der Patient trinkt trinkt dabei 75 Gramm in Wasser gelösten Traubenzucker. Eine und zwei Stunden (aber auch bis 5 Stunden) danach wird der Blutzucker gemessen. Gesunde Personen dürften dabei nie wesentlich über 100 mg/dl (Milligramm pro Deziliter) kommen. Oft wird jedoch der Fehler gemacht, dass Patienten zwischendurch in den Arztpraxen spaziern gehen dürfen, das verfälscht die Werte. Es ist auch nicht garantiert, dass der Spitzenwert entdeckt wird, denn Blutzuckerspitzen können zu Beginn einer Typ 2-Diabetes heftig ausfallen und sind manchmal so kurz, dass sie übersehen werden.


Postbrandiale Gefäß- und Organschäden durch Diabetes

Gefährliche Zuckerschwankungen im Blut, besonders in den Zeiten nach dem Essen, gehen einem Typ 2-Diabetiker oft weit voraus.  Gerade mit unseren heutigen Essgewohnheiten befinden wir uns 20 Stunden und mehr in dieser sogenannten „postbrandialen“ Verdauungsphase.  Diese Störung ist eine Insulinausschüttung, die nicht an die Zuckerbelastung angepasst ist sowie ein verschlechtertes Ansprechen der Körperzellen uf das Insulin. Betroffen sind dabei Leber, Muskeln und Fettgewebe sowie die Innenhäute der Blutgefäße, den sogenannten Gefäßendothelen.  Besonders in den Blutgefäßen werden hierdurch Krankheitsprozesse eingeleitet, die alle lebenswichtigen Organe betreffen.

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Als Endothel (lat. endothelium) bezeichnet man die zum Gefäßlumen ausgerichteten Zellen der innersten Wandschicht von Lymph- und Blutgefäßen (Tunica intima). Unabhängig von ihrem je nach Gefäßart unterschiedlichen Aufbau sind alle Gefäße aus dem Herz-Kreislauf-System mit einer einzelligen Lage von Endothelzellen ausgekleidet.

  • Es reguliert als Barriere den Stoffaustausch
    zwischen Gewebe und Blut.
  • Es produziert für die Regulation des Blutdrucks wichtige Substanzen z. B.
    Stickstoffmonoxid (NO), welches der Regulation des Tonus der Gefäßmuskulatur im Herz-Kreislauf-Systemdient.
  • Weiterhin beeinflusst es die Fließfähigkeit des Blutes, u. a. durch Hemmung und Aktivierung
    von Gerinnungsprozessen.

(Wikipedia)

Die gestörte Glukosereaktion schadet direkt dem ssensiblen Gefäßendothel an den Gefäßinnenwänden. Sie führen so zu krankhaften Gefäßverdickungen und so zu Gefäßverengungen und Plaquebildung und Arterioskleose. Ein erhöhter Blutzuckerspiegel ist weiterhin mit oxidativem Stress verbunden, was zur Bildung freier Radikale führt und so eine Kaskade krankhafter Prozesse führt.

Dies fördert weiterhin einen zu hohen Blutdruck und damit zu weiteren Krankheitsbildern. Die gestörte Glukoseregulation schadet besonders den Betazellen (Langerhans-Inseln) in der Bauspeicheldrüse. Diese Zellen bilden das Insulin. Dem Typ 2-Diabetes sind somit alle Wege geebnet.

Postbrandiale Blutzuckerspitzen fördern auch das Risiko zum Herzinfarkt. In der DECODE-Studie konnte aufgezeigt werden, dass20 Prozent der Herz-Kreislauf-Todesfälle vermieden wurden, wenn die postbrandiale Blutzuckerreaktion ins Lot gebracht wurde.

Fragen Sie gezielt nach dem oralen Glukosetoleranztest (OGTT). Seine Wichtigkeit ist inzwischen wissenschaftlich anerkannt und sollte bei allen gefährdeten Personen durchgeführt werden.

Behandlungsmethoden gegen postbrandiale Spitzen

Ja, es gibt da ein Supermedikament, bei wohldosiertem Einsatz ohne jede Nebenwirkungen, ganz leicht zu kommen, rezeptfrei und superbillig: Es heißt Bewegung. Unsere Steinzeitgene haben uns nun mal zur Bewegung verkonnert. Zusammen mit einer gesunden Ernährung, zum Beispiel der LOGI-Methode, kann man das metabolische Syndrom und den Typ 2-Diabetes sprichwörtlich „an der Wurzel packen“.

 

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